17 September 2010 - 19:30

Mahmud Al-Zahar, ein Hamas-Führer sagte zur Londoner Zeitung Al-Schargh Al-Oussat: Die Hamas ist der Ansicht, dass die nationale Versöhnung Palästinas in einen tiefen Schlag gefallen ist, denn der US-Gesandte Mitchell im Nahen Osten will nicht, dass sich die palästinensischen Gruppen versöhnen.

  Er sagte ferner: Nach der jüngsten Reise vom Generalsekretär der Arabischen Liga Amr Musa in den Gazastreifen hat es zum Teil eine Versöhnung zwischen den palästinensischen Gruppen gegeben, doch nach der Reise von Mitchell in die Region verflog diese Versöhnung. Aus diesem Grund ist dieser Prozess nun in einem tiefen Schlaf, denn Mitchell will nicht wirklich, dass das Problem gelöst wird.Die Gespräche zur nationalen Versöhnung haben am 21. Februar unter ägyptischer Aufsicht begonnen; man wollte die internen Differenzen in Palästina beheben. Doch die Gespräche sind zurzeit auf Eis gelegt.